Sukhothai ist eine Provinz- und eine Marktstadt in Thailand. Wörtlich übersetzt bedeutet der Name der Stadt soviel wie „Morgenröte der Glückseligkeit“. Die Stadt dient als Umschlagplatz für die Erzeugnisse der landwirtschaftlichen Produktion aus der Umgebung. Hergestellt werden auch Holz- und Metallgegenstände sowie Holz. Von besonderer Bedeutung für die Wirtschaft in Sukhothai ist aber der Fremdenverkehr. Rund zwölf Kilometer westlich der Stadt liegt die historische Ruinenstadt gleichen Namens, sie trägt den Titel Sukhothai Historical Park und wurde von der UNESCO in die Liste der Weltkulturerbe aufgenommen. Diese Ruinenstadt machte Sukhothai auch bis in alle Teile der Welt bekannt. Das heutige Sukhothai kann sehr gut mit dem Bus erreicht werden, hier gibt es aber nur Möglichkeiten zur Übernachtung. Der weitläufige Komplex der Ruinenstadt Sukhothai hingegen beherbergt etwa sechzehn Tempel, dazu Hindu – Schreine, Festungswälle, Gräben und Zierteiche. Die Fläche beträgt insgesamt rund siebzig Quadratkilometer.

Im Jahr 1987 wurde der Komplex restauriert und wieder eröffnet und zählt zu den wichtigsten Wahrzeichen des Buddhismus in Asien. In jedem Jahr im November findet im Park von Sukhothai das so genannte Kerzen- und Loy Krathong – Festival statt. Es besteht aus Umzügen mit brennenden Kerzen, aus Feuerwerken, Wettbewerben und verschiedenen Shows und ist immer wieder ein wahrer Zuschauermagnet. Das Fest wird inzwischen sogar in ganz Thailand gefeiert, nicht mehr nur in Sukhothai. Innerhalb der historischen Stadt Sukhothai befindet sich des Weiteren die Königsresidenz im Zentrum. Dies war einst der religiöse und der politische Mittelpunkt der Stadt. Herrliche Skulpturen sind im Ramkhamhaeng National Museum zu bewundern. Es ist ratsam, zuerst das Museum zu besuchen und erst dann die Besichtigung des Parks zu beginnen, so kann der Rundgang besser geplant werden und die Lage der Sehenswürdigkeiten ist schon vorher bekannt. Interessant sind auch die Ruinen des Wat Si Sawai, eines ehemaligen Klosters, sowie der Wat Traphang Ngoen. Ganz in der Nähe sind weitere Tempel zu besichtigen, die Wege innerhalb des Parks sind also recht kurz.

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Zu nennen sind in der Liste der Sehenswürdigkeiten im alten Sukhothai auch die Reste der alten Tao Turiang, der Brennöfen, die aus Ziegelsteinen gefertigt wurden. Sie tragen den Namen Celadon Kiln Site Study and Conservation Center. Hier wurden durch chinesische Handwerker feine Keramiken gebrannt, die im gesamten südostasiatischen Raum berühmt waren. Für die Übernachtung der Gäste von Sukhothai bietet sich zum einen die moderne Stadt Sukhothai an, zum anderen die wenige Kilometer von der historischen Stadt Sukhothai entfernten touristischen Anlagen. Hier können ganze Reisegruppen untergebracht werden, die touristische Infrastruktur wurde in den letzten Jahren verstärkt ausgebaut.

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